Ihre Rechte und Pflichten als Vermieter - das sollten Sie wissen!

Da das Mietrecht ein komplexes Regelwerk darstellt und zahlreiche Fallstricke beinhaltet, ist es für Vermieter von essentieller Bedeutung über die wesentlichen Rechtsnormen und einschlägigen Bestimmungen informiert zu sein. Lesen Sie hier, was Vermieter bei der Mietenverwaltung und der Sondereigentumsverwaltung unbedingt beachten sollten.

Der Vermieter - Rechte, aber auch Pflichten


Dem Vermieter obliegt ein vielfältiger Aufgabenbereich, welcher sich in Rechte und Pflichten gliedert. Er hat dem Mieter den Mietgegenstand zum im Mietvertrag festgelegten Zeitpunkt zu übergeben, die Schlüssel auszuhändigen und ihm damit das Hausrecht zu überantworten. Ferner ist er verpflichtet, Schäden beseitigen zu lassen und die Wohnung in jenem Zustand zu halten, welcher bei Abschluss des Mietvertrages bestand. Für Kleinreparaturen und Modernisierungsinvestitionen hat allerdings der Mieter aufzukommen. Auch muss die Funktionalität der Heizung während der Heizperiode (1. Oktober - 30. April) sichergestellt sein. Besteht seitens des Mieters berechtigtes Interesse - etwa ein Auslandsaufenthalt - muss der Eigentümer einer Untervermietung seiner Eigentumswohnung zustimmen. Ferner hat der Mieter das Recht, Ehegatten, Lebenspartner und Kinder in der Wohnung aufzunehmen.

Natürlich stehen dem Vermieter auch Rechte zu. Innerhalb eng gesteckter gesetzlicher Vorgaben hat der Eigentümer das Recht, die Miete zu erhöhen, ein derartiges Ansinnen ist allerdings detailliert zu begründen. Die Betriebskosten des Hauses sind gemäß der Betriebskostenverordnung (BetrKV) auf die einzelnen Mieter umlagefähig, sofern der Mietvertrag dies vorsieht. Der Vermieter kann die widmungsgemäße Verwendung des Mietgegenstandes gerichtlich durchsetzen - beispielsweise ist eine gewerbliche Nutzung untersagt, wenn diese mit Lärm- und Schmutzbelästigung einhergeht. In bestimmten Situationen - etwa bei Reparaturen - hat der Eigentümer das Recht, die Wohnung in Absprache mit dem Mieter zu betreten. Der Mieter kann aufgrund von Eigenbedarf gekündigt werden, dabei sind allerdings enge gesetzliche Vorgaben und Fristen zu beachten. Störung des Hausfriedens sowie Nichtbezahlen der Miete stellen in jedem Fall einen Kündigungsgrund dar.

Professionelle Unterstützung - auch bei der Verwaltung von Eigentumswohnungen


Hausverwaltungen übernehmen gegen Entgelt die Mietenverwaltung und stellen sicher, dass bei der Vermietung der Eigentumswohnung alle anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Ein spezieller Bereich innerhalb der Mietenverwaltung stellt die sogenannte Sondereigentumsverwaltung dar, nämlich immer dann, wenn es sich um eine Eigentumswohnung innerhalb einer Eigentümergemeinschaft handelt. Diese Leistung beinhaltet unter anderem die Mietbuchhaltung einschließlich Mahnwesen, die gerichtliche Durchsetzung offener Forderungen sowie die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen umfasst. Auch die Beauftragung von Reparaturen und deren Überwachung, der Abschluss von Mietverträgen, die Entgegennahme von Kündigungen sowie die Kautionsverwaltung gehören im Rahmen der Sondereigentumsverwaltung zu den Pflichten eines Immobilienverwalters. Schließlich gehören zu den umfangreichen Aufgaben auch noch die Führung des gesamten Schriftverkehrs, die Bearbeitung von Anfragen durch die Mieter sowie die Übergabemodalitäten bei einem Mieterwechsel in seinen Aufgabenbereich.

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Bernhard Döring
Immobilienfachwirt (IHK)
Tel.: 08131 / 6128-15
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